144, 133, 122 und 112, die Notrufnummern sind den SchülerInnen geläufig. Gott sei Dank haben wirklich nureinzelne einmal persönlich eine dieser Nummern gebraucht. Deshalb ist es umso wichtiger, die Institutionen dahinter kennenzulernen, damit man im Bedarfsfall richtig reagiert und den HelferInnen die Arbeit nicht unnötig erschwert.
Bei der Rettung, der Feuerwehr und der Polizei wurden die SchülerInnen jeweils 60min informiert. Da ging es um die Strukturen der Organisation, um den Ablauf der Rettungskette vom abgesetzten Notruf bis zur eintreffenden Hilfe. Es wurden die Ausrüstungen und die Ausstattungen gezeigt und von den häufigsten aber auch von den spektakulärsten Einsetztenerzählt. Besonders gefallen haben natürlich die praktischen Übungen: Es wurde die Herzmassage an Puppen probiert, der eigene Puls und die Sauerstoffsättigung gemessen, MitschülerInnen wurden „fachmännisch“ ins Rettungsauto getragen und hineingebettet, mit dem Feuerwehrauto durften die SchülerInnen fahren und Sillian von der 24m hohen Drehleiter bestaunen. Das Gewicht einer vollen Polizeiausrüstung konnten einige am eigenen Leib spüren, sie wiegt ungefähr so viel wie eine Ritterrüstung.
Betrachtet man die Fotos, erkennt man, dass mit Eifer und Einsatz mitgearbeitet wurde. Freude bereiteten die aufgeschminkten Verletzungen. Da wird zu Mittag manche Mama erschreckt worden sein.
Einzelne SchülerInnen haben auch für sich persönlich ein ansprechendes, interessantes Berufs- oder Betätigungsfeld entdeckt. Nachwuchs brauchen alle drei Organisationen.
Es war ein gelungener, sehr sinnmachender Projekttag. Großer Dank gebührt dafür den Verantwortlichen und den Vortragenden bei der Feuerwehr, der Rettung und der Polizei! DANKE!


